Kategorie-Archiv: Brasilien

384_Final Countdown: 17

Zum ersten Mal klingelt er um halb Sieben. Das zweite Mal um Sieben. So weit bin ich noch im Plan. Doch als ich feststelle, dass heute Früh mein Zelt nusstrocken ist, drehe ich mich vergnügt nochmal um und gönne mir schnell noch ein Viertelstündchen des in-den-Tag-Hineinträumens. Und weil ich die Sonne schon hinter den Bäumen hervorblitzen hab sehen und der Himmel heute kein Wölkchen zählt, freue ich mich trotz des verschärften Programmes, das ich mir für heute vorgenommen habe (die fehlenden Fünfzehn Kilometer der letzten Drei Tage ausgleichen) auf den Tag. Ich bin ziemlich müde. Und nach wie vor so etwas wie generalschlapp. Doch gleichzeitig habe ich das Adrenalin des Endspurts in den Adern. Wie bei einem Vierhundertmeterlauf: Man ist schon seit einer halben Runde tot, aber legt trotzdem noch eine Kohle auf, wenn´s Richtung Zielgerade geht.

Es ist ein herrlicher Tag. Doch er hält, was die Nacht bereits versprochen hat: Es ist bitterkalt! Und lacht mich jetzt bitte nicht aus dafür, aber als ich mich heute selbst in der Verglasung des Tankstellenrestaurants, wo ich gestern Abend mein Zelt aufgeschlagen hatte, spiegle, schleicht sich mir ein Wurm ins Ohr, den ich so bald nicht mehr loswerde. Ich trage lange Hosen, Unterhemd, T-Shirt, Sportjacke und Daunenjacke! Zudem Schal, Stirnband und – kein Scherz jetzt: Meine fellenen Fäustlinge. Und es ist mir auch auf dem Rad damit keineswegs zu kalt!

…, eine Version von Michael Doublé

Ich verliere mich ein wenig in Gedanken. Schwelge in Erinnerungen. Es kommt mir ein bisschen so vor, als ob sich im Moment alles Erlebte noch einmal ins Gedächtnis zurückrufen wollte: Einmal ist es heiß. Zwei Tage später ist es winterlich kalt. Gestern war der Tag so grau wie ein zweihundertjähriger Esel. Und heute strahlt die Sonne mit sich selbst um die Wette. Während die gestrige Nacht ungemütlich und pudelnass und einfach nur eklig war, so war die vergangene ein Exempel einer eisigen, sternklaren Winternacht. Und was die Wetter- und Temperaturkurve vorgibt, ahmt die Geographiekurve eifrig nach: Es geht gnadenlos rauf und runter. Heute auch ziemlich steil bisweilen! Das merke ich kurz vor meiner Mittagspause, etwa eine Stunde nachdem ich mir gedacht habe, dass meinen Beinen wohl so schnell nichts mehr was anhaben kann: Sie melden sich. Aber ist ja auch kein Wunder: Fünfzig Kilometer und schon Neunhundert Höhenmeter auf dem Tacho. Das ist einfach nur krass! Denn ich weiß ja: Die zweite Hälfte wird vermutlich nicht viel leichter…

Doch bleiben wir lieber bei den Erinnerungsmomenten. Fast hätte ich diesen Teil meiner Reiseerfahrungen nämlich tatsächlich schon vergessen! Derweil gehört der zu jedem Land dieser Erde, wie das Weihwasser zur Kirche. Die Geilos. Jedes Mal, wenn ich einen der vielen Hügel hochknete, hupt irgendwer hinter mir oder im Vorbeifahren. Und wenn ich es mir erlauben kann, eine Hand vom Lenker zu nehmen, winke ich auch in den Rückspiegel des Grüßenden. Doch als ich dann runterfahre, steht da nicht wieder mal einer am Straßenrand? Er hat seine Karre auf einem kleinen Weg seitlich der Hauptstraße abgestellt und sich selbst am rechten Rücklicht, vorfreudiger Blick in meine Richtung. Seine Sporthosen sind heruntergelassen bis in die Kniekehlen, sein T-Shirt hochgezogen bis kurz unter die Brustwarzen. Klar: Bauchi will ja auch was sehen! Und die eine Hand werkelt mit Hochfrequenz an seiner Nudel. Gott, ist das flach. Ich versteh das nur nicht! Ich erinnere nochmal: Ich trage lange Hosen, Daunenjacke, Halstuch bis zur Nase und – wegen der Abfahrt – sogar die Kapuze unter dem Helm. Und die Hände in Handschuhen. Einzig an meinen aufgearbeiteten Knien kann man ein bisschen nacktes Fleisch sehen. Wie hießhungrig muss man denn bitteschön drauf sein, wenn diese Michelin-Aufmachung einen antörnt? Irgendwie macht mich das ein bisschen ärgerlich heute. Ich verlangsame die Fahrt und bleibe stehen. Den hätte ich heute knallhart angeknipst und auch noch als Titelbild online gestellt. Samt Nummernschild. Doch so cool war er dann doch wieder nicht. Hat schnell die Hose hochgezogen und ist hinter seiner Karre verschwunden.

Auf meiner Weiterfahrt erinnere ich mich plötzlich wieder an einen Facebook-Post, den ich vor Jahren einmal zufällig in den Neuigkeiten gelesen habe. Das Foto zeigt einen Geldautomaten und darauf ein aufgerissenes Kondomtütchen. Und der Kommentar zum Bild lautete: „Wie dringend kann´s denn bitteschön sein?“ Damals konnte ich das Empfinden desjenigen, der das gepostet hatte, einigermaßen nachempfinden. Doch heute kenne ich dringlichere Fälle. Während sich mir der Anblick des Tütchens im Vorraum der Bank wie von selbst erklärt: Das gehörte ursprünglich vermutlich einem Argentinier, der einfach nur Geld abheben wollte. Doch als er vor sich schon jemanden am Automaten operieren sah, dachte er sich wohl: „Wenn´s mal wieder länger dauert… hol´ich halt mein´ Snickers raus!“ Wie konnte der auch ahnen, dass sich das mit dem Abheben binnen Drei Minuten hat in Deutschland?

…wobei sich natürlich die berechtigte Frage stellt, ob es sich nicht auch wegen Drei Minuten gelohnt hat, schnell den Riegel rauszuholen.

 

 

Guarapuava, Brasilien (Hotel Zanetti)

Tages-Km: 101,96km / -Zeit: 6:55h / -Höhenmeter: 1.554m

Gesamt-Km: 24.481km / -Zeit: 1.665 / -Höhenmeter: 208.998m

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383_Final Countdown: 18

Nasser als die vergangene Nacht kann man sich eine Nacht nicht vorstellen! In der Früh war mein Zelt trotzdem es unter der Hütte gestanden hatte, tropfnass. Ich möchte nicht wissen, wohin es uns beide geschwemmt hätte, wenn ich draußen unter freiem Himmel gezeltet hätte! Der Prozess des Aufbrechens zog sich also ein bisschen in die Länge, bis das Ding wenigstens halbwegs windtrocken im Sack war. Danach gönnte ich mir noch einen Milchkaffee und einen Maracujasaft oben im Restaurant. Und weil ich ohnehin schon hoffnungslos hinter der Zeit war, konnte es auch nicht mehr viel ausmachen, wenn ich noch schnell den Blog veröffentlichte. An dieser Stelle noch einmal ein mega „Obrigada!“ an die Jungs und Männer vom Saftladen für die großartige Gastfreundschaft!

Ich kann es nun drehen und wenden, wie ich will: Es hilft nichts. Ich muss es tun. Ich muss erkennen, dass es so nicht weitergehen kann. Am Ende des Tages fehlen mir jedes Mal die entscheidenden Minuten (oder gar Stunden), um auf mein errechnetes Tagesziel zu kommen. Das habe ich jetzt seit Drei Tagen ausprobiert und seit Drei Tagen versumpfe ich entweder bei knapp über Sechzig oder knapp unter Achtzig. Oder ich würge mich mit dem letzten Sonnenlicht haarscharf auf´s Minimum. Doch wenn ich so weitermache, werde ich nicht rechtzeitig ankommen! Und so bleibt mir nur eine Wahl: Ein Rhythmuswechsel. Auf dieser Reise habe ich eins immer besonders genossen, solange noch Zeit dafür war. Das Aufstehen mit der Sonne. Ich habe beobachtet, dass – egal in welcher Zeitzone ich mich auch immer befinde – mein Biorhythmus vom Feuerball abhängt. Meine innere Uhr ist eine Sonnenuhr! Wenn ich mir den Luxus erlauben kann, mit ihr aufzustehen, gibt es ausnahmslos irgendwann am Morgen den großartigen Moment, in dem mich die Energie packt und aus dem Bett hochschnellen lässt. Dann kann ich es plötzlich kaum mehr erwarten, einem neuen Tag entgegenzugehen. Hingegen wenn mich ein Wecker aus der Tiefschlafphase reißt, kommt mich dieses energetische Gefühl meistens nicht mehr besuchen während des Tages. Dann schleppe ich mich halt irgendwie Richtung Feierabend. Motiviert vom Bett, in das ich zurück darf. Das ist übrigens kein Phänomen, das nur auf Reisen zu beobachten ist! Das gilt eigentlich immer…

Wie dem auch sei: Jetzt habe ich ein Ziel zu erreichen. Und das bedeutet: Wecker stellen!

 

 

Vor Virmond, Brasilien (Zelt an Tanke)

Tages-Km: 77,19km / -Zeit: 5:32h / -Höhenmeter: 1.216m

Gesamt-Km: 24.379km / -Zeit: 1.658 / -Höhenmeter: 207.443m

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382_Final Countdown: 19

Es bleiben mir noch Neunzehn Tage. Und ich habe Lust, mit Euch über das ganz große Glück zu plaudern!

Als ich im Hotel aufwache, freue ich mich, dass ich in ein paar wenigen Schritten in einem richtigen Bad bin. Weiß gefließt, warmes Wasser. Alle meine Geräte hatten eine Steckdose gefunden. Dass der Computer trotzdem nicht vollgeladen ist, hängt mit meinem eigenen Versäumnis zusammen, die Stecker auch richtig in die Buchse zu drücken… Ich bin irgendwie noch müde. Aber ihr wisst ja: Ich muss trotzdem raus aus der gemütlichen, blitzsauberen Matratze. Den Rest wird schon der Frühstückskaffee erledigen, der im mehr als fairen Preis von Zwanzig Euro inkludiert ist. Ich werde mal schnell hinuntergehen. Und währenddessen überlege ich, ob ich anschließend wohl ein hübsches Café am Straßenrand entdecken werde, wo ich zum gehabten Kaffee auch noch was Nettes essen könnte. Da biege ich gerade einen Stock tiefer um die letzte Ecke vor dem Kaffee-Raum und sehe eine Art Fatamorgana: Semmeln, Schinken, Käse, Marmelade, Kuchen, Panettone, Toastbrot, frisches Obst, Obstsaft, Milch, Kaffee, Kakaopulver, Tee… ich bin im Himmel!

Drei Stunden zurück im Tagesverlauf regnet es wieder einmal, was die brasilianischen Wolken hergeben. Doch als ich mein Rad jetzt aus der Hotelgarage schiebe, ist es trocken. Ich fahre zufrieden Richtung Stadtzentrum und habe noch ein paar Pünktchen auf meiner Erledigungsliste: Eine Telefonkarte, Seife und Sonnencreme, ein bisschen Obst und Brot für unterwegs. Ich entdecke zuerst einen Telefonladen. Hier könnte man meinen, hätte mich das anfängliche Glück schon wieder im Stich gelassen, denn keiner der Zwei Chips will von meinem deutschen Telefon angenommen werden. Auch nicht, wenn ich schon bezahlt habe. Doch als es draußen wieder in Strömen zu regnen beginnt werde ich drin ein bisschen ruhiger: Jetzt sitze ich hier über eine Stunde und gehe am Ende mit leeren Händen hinaus. Aber immerhin mit trockenen Händen! Denn als ich nach hoffentlich erfolgreicher Stornierung der Kartenzahlung endlich die Weiterfahrt antrete, scheint fast die Sonne! Das ist das Stichwort: Sonnencreme! Als hätte das Universum wieder einmal meine Gedanken gelesen, stellt es mir jetzt einen Laden mit allerlei Naturprodukten in die Einkaufsmeile. Die Seifen sind spottbillig: Wo Argentinien Sieben Euro für eine wollte bekomme ich hier für die selbe Marke Zwei Stück für Zwei Euro. Sonnencreme gibt´s leider nur eine. Aber die ist im Angebot. Was will man da sagen: Nehm ich!

Jetzt hätte ich wieder ein bisschen Hunger. Und mein Schicksal schickt mich zum zweiten Mal in den Himmel: Ein super Supermarkt! Ich suche natürlich erst mal die Toilette auf: Blitzsauber auch hier und auch noch Papier. Und Seife. Unten im Laden entdecke ich zuerst ein kleines Töpfchen pures Gift. Doch weil es gar so klein und unschändlich wirkt, lasse ich mich heute einmal aller Vernunft zum Trotz von dem Irrglauben eingarnen, dass Schoko-Haselnusscreme auch glücklich macht. Und dann laufe ich schnell zu den Äpfeln, um wenigstens auch ein bisschen gutes Gewissen einzukaufen. Was wiederum in der Brotabteilung von ein paar süßen, kleinen Teigkugeln aufgewogen wird. Wenn ich noch ein bisschen mehr Glück habe heute, dann sind das kleine Minikrapfen!

Fertig bezahlt, Karte hat auf Anhieb funktioniert, das Fahrrad steht noch da. Es hatte überhaupt den perfekten Platz während meines Einkaufsbummels: Ein Geländer, an das ich es anlehnen und gleichzeitig ansperren konnte. In Eingangsnähe, wo keiner sich so schnell an einem Rad zu schaffen machen mag, unter Dach, falls noch ein Regenschauer kommen würde. Oder – wie im heutigen Fall: Von der prallen Sonne geschützt im Schatten. Dort wage ich mich an die Tüte der Teigkugeln und ich kann´s nicht glauben: Es sind tatsächlich Krapfen! Und die Äpfel schmecken herrlich saftig. Die alten Plastiktüten, die sich so angesammelt haben in meinen Taschen, werfe ich gleich mal in den Mülleimer. Und für diesen muss ich keinen halben Kilometer um´s Gebäude schleichen: Er steht nämlich direkt hinter mir!

Jetzt muss ich aber weiter. Ach, die Musik heute ist gut! Normalerweise muss ich mich mit halber Wahrscheinlichkeit fürchterlich über den grauenvollen Mix ärgern, den mir die Random-Taste beschert. Doch heute habe ich den Algorithmus auf meiner Seite! Es ist unerklärlich, aber manche Tage die wollen einfach nur. Die sperren sich nicht und die arbeiten auch nicht gegen sondern für dich. Mit Handkuss. So komme ich trotz der verlorenen Zeit am Vormittag fast trotzdem noch auf meine Achtzig Tageskilometer. Weil der Himmel jetzt schon wieder verdächtig grau ist, frage ich lieber doch schon jetzt den Herrn vom Straßenrestaurant, ob ich auf seinem Parkplatz zelten dürfte. Dann könnte ich bei ihm auch noch auf die Toilette gehen, mich dort ein bisschen waschen und anschließend bei ihm essen und einen frisch gepressten Saft trinken, denke ich mir. Das tue ich! Doch ich schlafe nicht auf seinem Parkplatz, ich schlafe unter einem kleinen Blechdach in seinem Garten. Und bevor ich das tue, darf ich in seinem Weinkeller duschen gehen. Warm! Und weil er solange nicht warten will, erklärt er mir, wo alle Lichtschalter sind, wie ich das Tor später abschließe und drückt mir die Schlüssel seines Kellers in die Hand. Bezahlt für meine Abendessen habe ich noch nicht. Das kann ich auch noch morgen, hat er gemeint. Ich werde nicht gehen, ohne zu bezahlen, habe ich ihm versichert. Da freut er sich merklich. Und dann verabschiedet er sich mit einem erleichterten Lachen und einem festen Händedruck in seinen Feierabend.

Was meint ihr: War das nicht ein purer Glückstag?

…draußen regnet es jetzt übrigens wieder. Aber wen stört´s. Ich hab ja Wellblech über mir.

 

 

 

Guaraniacu, Brasilien (Zelt/Zanatta, Salada de Frutas)

Tages-Km: 74,87km / -Zeit: 4:42h / -Höhenmeter: 707m

Gesamt-Km: 24.302km / -Zeit: 1.652 / -Höhenmeter: 206.227m

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381_Final Countdown: 20

Es ist ganz schön bucklig hier. Und so muss ich ganz schön buckeln, das kann ich euch sogar singen! Puuuh, aber jetzt nicht lockerlassen. Mindestens Einundachtzig. Das gilt. Ob es Kröten oder Mäuse hagelt, darunter bleiben gibt´s nicht! …außer gestern.

Mein Ziel ist heute eine Dusche. Und dafür muss ich ganz schön eseln! Diese kleinen Buckel, die an sich ganz leicht von der Kette gehen, haben´s in der Summe und gegen Ende des Tages dann doch ganz schön in sich. Sie werden zwar nicht höher oder steiler, aber meine Energiekurve wird deutlich flacher. Mit dem mittelstarken Wind, der heute zudem stetig an meinen Rockzipfeln zerrte, bin ich doch ziemlich erleichtert, als ich bei schon vollständiger Dunkelheit endlich in ein Hotel einchecke. Soll ich mich wieder fragen, warum ich das tue?

Nein! Ab heute gibt es kein „Warum?“ mehr. Ab heute gibt es das „Darum!“ Denn heute hatte ich die schönste Bestätigung im Postfach, die ich für die ganze Kämpferei kriegen könnte. Mein Bruder hat geschrieben: Angi, Coletta, … ihr habt Karten für die Eröffnungsfeier!

 

Cascavel, Brasilien (Zelt)

Tages-Km: 95,52km / -Zeit: 6:48h / -Höhenmeter: 1.269m

Gesamt-Km: 24.227km / -Zeit: 1.648 / -Höhenmeter: 205.520m

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380_Final Countdown: 21

Machen wir doch gleich weiter mit dem Thema „Grenzen“! Heute stand (ich) nämlich wieder (an) eine(r) an. An der allerletzten auf meiner großen, langen Reise. Leute, ich bin in Brasilien!

Ab sofort muss ich mich umgewöhnen. Wenn mich jemand fragt, wo ich hin will mit alle dem Gepäck, so habe ich bisher immer gesagt: „Nach Brasilien“. Heute ist mir das einmal so passiert. Dann hat mein Gegenüber etwas die Augenbrauen hochgezogen (und sich wohl gefragt, ob die noch ganz frisch ist unter´m Helm). „Also, ich meine natürlich: Jetzt geht´s nach Rio!“

 

 

Vor Medianeira, Brasilien (Zelt)

Tages-Km: 61,34km / -Zeit: 4:46h / -Höhenmeter: 829m

Gesamt-Km: 24.1320km / -Zeit: 1.641 / -Höhenmeter: 204.251m

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