Kategorie-Archiv: Indien

Pics of India

Sorry for being so late but now please enjoy our impressions of India:

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Bilder von Indien

Und endlich: Die Bilder von Indien sind online! Viel Spaß beim durchblättern:

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151_Land ohne Lächeln

Heute, endlich, haben wir´s nach Zwanzig Kilometern Holperpiste über die Grenze nach Nepal geschafft. Der erste Eindruck: Sehr freundliche Grenzbeamte und sehr freundliche Visa-Stelle. Aber was mich fast zum Wahnsinn getrieben hat: Das Visum kostet 40 US Dollar. Oder 4.800 Nepalesische Rupien. Gut und schön, nur wo kriegt man die her? Mit Kreditkarte bezahlen: Undenkbar! Ein Geldautomat? Also die letzten Vierzig bis Fünfzig Kilometer war keiner mehr aufzufinden. Geschweige denn einer, der uns Nepalesisches Geld oder US Dollar ausgespuckt hätte. Ich musste also „in die Zukunft“ radeln, dort einen ATM ausfindig machen (was gar nicht so leicht war bei dem Gewusel auf den Straßen und am Straßenrand), dabei auch noch das Glück haben, dass er Geld geladen hat, das er mir durch den Schlitz reichen könnte (dieses Glück hatte ich beim ungefähr Siebten Anlauf), dann zurück zur Visastelle radeln und erst mal die freundliche Dame anpflaumen. Immerhin hat mich dieses Paradebeispiel an organisatorischem Katastrophentum fast eineinhalb Stunden und fragt nicht wie viele Nerven gekostet. Jetzt wird´s wohl wieder spät in der Nacht, bis ich meinen Blog abschicken kann. Aber egal, jetzt sind wir ja drin und setzen alle Hoffnung auf Nepal!

Aber was gibt´s denn abschließend zu Indien zu sagen? Viel! Aber ich weiß nicht, von welchem Moment ich die Aufnahme machen soll. Es gab schöne Momente, als uns die Leute offen und freundlich kontaktiert haben. Als sie uns zugelächelt und gewinkt haben. Uns einfach nur ehrlich unser Mittagessen berechnet oder uns sogar zu sich nach Hause zum Übernachten eingeladen haben. Aber alles in Allem überwiegen leider die nicht so guten Erfahrungen:

Diese Gafferei aus nächster Nähe, Menschenmassen, die sich vor dich hinstellen, dich anstarren und keine Miene verziehen, wenn du sie etwas fragst. Die so gut wie nie zurückgrüßen. Und die niemals lächeln. Meine Schwester hat schon an einem der ersten Tage zu mir gesagt: Ich kann sie bald nicht mehr sehen, diese gelangweilten, ausdruckslosen und negativen Gesichter. Und sie hat Recht! Inder lachen nicht! Nicht mal zurück, wenn man als Gast im Land den ersten Schritt tut und sie freundlich anlächelt. Sie bleiben einfach stocksteif. Nicht alle! Aber eben der Großteil. Ich habe aber das Gefühl, dass die das nicht aus Unverschämtheit tun. Ich vermute, sie sind so, weil sie vielleicht zu schüchtern sind, aus sich herauszugehen. Und zu überrascht von unserem Anblick. Wie Kinder, die sich erst mal hinter Mama´s Oberschenkel verstecken und erst nach einer Weile den zweiten, verstohlenen Blick auf den Fremden wagen. Und diese Theorie würde eigentlich auch zu ihrem Fahrstil passen: Wie die kleinen Scheisserchen, die man ins Karussel setzt. Rauf auf die Karre, Motor an und hupen. Denn ohne Hupe fährt das Ding nicht. So kommen mir die hier vor.

Doch irgendwie wollte es mir nach all den vielen Einzelepisoden einfach nicht mehr so recht gelingen, für dieses Verhalten bei ausgewachsenen „Männern“ (wobei: „Männer habe ich eigentlich in der ganzen Zeit hier nicht wirklich gesehen. Sagen wir besser „ausgewachsenen Buben“ noch Verständnis zu haben. Ich meine: Irgendwann muss man doch aus dieser Schüchternheit auch mal herauswachsen, oder nicht? Was wäre wohl aus diesem Land herauszuholen, wenn die ganzen Typen, die von Früh bis spät auf ihren Mopeds und Motorrädern herumlungern, die Straßen auf- und abschunkeln und anscheinend nichts Besseres zu tun haben, als zwei Deutsche Radler anzustieren (bis anzugeilen) oder uns stundenlang beim Mittagessen, Tomatenkaufen oder Schlafen zu beobachten,… was würde wohl aus Indien werden, wenn all diese Typen in der gleichen Zeit eine Fremdsprache oder ein Handwerk lernen würden? Ich wage fast zu behaupten, dass Indien innerhalb kürzester Zeit eins der reichsten Länder dieser Erde wäre. Denn landschaftlich sind sie eigentlich mehr als gesegnet: Es gibt fruchtbaren Boden, es regnet und es ist warm. Es grünt und wächst, dass es eine wahre Freude ist. Pflanzen und Grünzeug so weit das Auge reicht! Aber so viel Ideenlosigkeit und Leidenschaftslosigkeit wie hier, ist mir noch nirgends begegnet.

Was wäre es zum Beispiel, ein kleines Hüttchen am Straßenrand so zu gestalten, dass man sich für das Tässchen Tee mit ein paar Keksen richtig wohl fühlt. Ein paar Bananenblätter oder Schilfstauden als Deko, ein paar bunte Tücher an die Wand, ein Teppich, ein paar Kissen, fertig! Aber nein. Von so was kann man hier nur träumen. Nicht ein einziges Mal ist es uns passiert, dass wir uns in einem netten, hübschen Ambiente wiedergefunden hätten. Dabei braucht´s dafür nicht viel Geld. Es braucht nur ein bisschen Einfallsreichtum, ein bisschen Leidenschaft, ein bisschen Freude an dem, was man tut. Vielleicht einfach ein bisschen Freude am Leben. Aber die findet man hier nicht. Und das färbt ab. Ich habe, seit ich hier in Delhi angekommen bin, nicht ein einziges Mal befreit gelacht. Und dabei konnte ich vorher stundenlang vor mich hin schmunzeln oder sogar singen. Einfach nur aus Spaß an der Freude. Und das war für mich der überzeugendste Grund, dieses Territorium schnellstens wieder zu verlassen.

Tut mir leid, Indien, die Gegend hier im Nordosten ist sagenhaft aber dein Volk einfach zu doof. Ich hatte mir hier erhofft, auf Leute zu treffen, die der Natur noch sehr nahe sind. Man spricht Indien doch so gerne Spiritualität zu und von einem Volk, das noch auf den Feldern anstatt in Büros an Schreibtischen arbeitet, könnte man dies vielleicht auch erwarten. Doch nie waren die Menschen weiter weg von der Natur als hier! Ich denke an Leute, die auf Müllhaufen schlafen. Oder auf dem Trennstreifen zwischen zwei Zweispurigen Hauptverkehrsachsen. Oder am Straßenrand ihr Bett aufstellen, wo alle drei Sekunden ein LKW vorbeischeppert. Dann dieser Lärm! Immer und immer und immer ist es in diesem Land laut! Tags wie nachts. Und wenn es von draußen keine Lärmbelästigung gibt, dann stellt man den Fernseher auf volle Lautstärke. Krank sind die! Wissen nicht, dass eins der kostbarsten Güter die Stille ist, die einen sich erholen, regenerieren und Kraft tanken lässt! Verseuchen das ganze Land mit Schallmüll!

Und ein Letztes noch, was mich schier zum Rasen bringt, wenn ich nur wieder darüber schreiben soll: Misshandeln ihre Tiere, die ihnen die schwersten aller Arbeiten verrichten wie treu, ergebene Sklaven. Binden ihren Pferdchen, die ohnehin schon nur noch Klappergestelle sind, die Vorderbeine auf einen Abstand von Zehn Zentimeter zusammen und scheuchen sie dann mit Holzstock und Steinen von der Brücke, weil sie ihnen die Fahrbahn nicht schnell genug frei machen. Die Kühe pflegen sie, wie man ein Tier pflegen sollte. Aber nur, weil diese auf dem Papier als heilig gelten. Nicht etwa, weil sie kapiert hätten, dass auch Viecher Lebewesen sind, die wenigstens ein Minimum an Lebensqualität und Respekt verdienen. Nein, nein, ihr Inder, ihr seid für mich ganz weit hinten in der Entwicklung! Von euch kann ich nichts, aber auch gar nichts lernen! Bloß schnell weg von hier!

 

Nepalgunj (Hotel Batika)

Tages-Km: 25,24km / -Zeit: 2:20h / -Höhenmeter: 12m

Gesamt-Km: 8.701km / -Zeit: 605:11h / -Höhenmeter: 79.039m

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151_Country without a smile

India, India, India…what should I write about you? I was so curious about you: about the colours, about the smells in the air as you´re famous for various spices and herbs in all over the world, about the culture and the people, about everything! But today – after only 2 weeks – I´m just happy to leave you!

Why? Because of the people. But believe me: I feel so bad to write that. But it´s simply the truth. The landscape here in the North-East was amazingly beautiful and actually perfect for cycling: so fresh and green – a real paradise! If only there wasn´t the terrible traffic with the most famous Indian rule No 1: blow the horn! And No 2: drive like crazy once you´ve respected rule No 1. Nature is a cyclist´s heaven. But not with the awful noise of India that terrifies your ears day and night. It was just unbearable!

And that at the same time it shows an important skill of the people who live here. Or I better should say it show´s that the people here miss one important skill: respect. They don´t respect each other at all. Not in traffic and not in other situations in life. They horn you from the street and they watch you sleeping in the tent. And they watch you getting dressed in the morning and going to the “toilet” which is – as we´re talking about camping – nothing but a bush. They don´t show any reaction if you kindly ask them to let you alone for a while at least for having lunch or a short nap. They come close, stare at you and just don´t even think of going back home after having seen two people eating a tomato. They stay! Here in India we couldn´t find one minute of rest! Of course we understand that two girls cycling by themselves must be a big attraction for this area. But wouldn´t it be possible to have a short look from the other side of the street? Do you really have to come close enough that we could barely move and that after each stop we had to adjust our mirrors again?

And in general: wouldn´t it be nice to answer a “hello”? Or to show any kind of reaction if you receive a friendly smile? After a while I gave it up to hope for the next day to bring us better experiences. We lost our hope, we lost our energy, we lost our smile. And we realised that also the Indians themselves obviously already lost their smiles long time ago. Whenever you look into their faces you see empty eyes and hanging corners of the mouth. No laugh, no smile, no singing, no dancing, no music. Just horrible noise!

In an interview I was asked about spiritualism and philosophy which India should be known for. But unfortunately I didn´t feel a minimum of spiritualism here! I expected to meet people being close to nature here in India. But now I know that Indians are as far as can be away from nature and natural living and way of life. They go to the rice field every day but this is by far not enough to really be close to nature – that´s what I learned here! Indian people sleep next to the highway or on a hill of waste. They pollute their lives with sound and noise that doesn´t allow anybody to sleep or to relax. There´s no silence. Never. So how can there be spiritualism and philosophy?

And they badly mistreat their animals. That´s not very spiritual, too in my opinion. Can someone please explain me how you can fix a horse´s front legs to a distance not more than 10 centimetres and them chase it over the bridge with a hard wooden stick and stones because it´s running too slowly and blocking the traffic? Or how can you expect them to carry the extremely heavy loads not giving them food – they all look like skeletons! Not the cows, of course. These are the only animals you treat as animals should be treated. But not because you would have understood that every creature should be treated well but only because there´s one paper / your religion that says that cows are different from all the other animals – they are not! All animals are holy animals, my dear Indians!

And so are German cyclists by the way. Treat them with respect and they will come again. And by “treat them with respect” I don´t mean cheat them whenever you can, disturb them, bother them, film them while they are sleeping in a tent and at the same time refuse them when they ask you to stay in your garden for the night. India was different and difficult. And it is definitely not ready for that kind of tourism. It´s not even ready for themselves maybe…

With all the negative words I don´t want to forget to mention that we also met a couple of amazingly friendly and helpful people who offered us great hospitality! All the words above are not talking about those who saw us smiling! And we would like to say a big “thank you” for offering a place to stay in the garden of your hotel, on the roof of your school building, on your couch and in your living room. Thank you for cucumbers and bread, for tomatoes and cake, for tea or just any nice and light moment! You made our days!

I wouldn´t say that this country was a bad experience in total. It neither was a good one, ok, but it was important! But now I have to leave. Good bye, India!

 

Nepalgunj (Hotel Batika)

Tages-Km: 25,24km / -Zeit: 2:20h / -Höhenmeter: 12m

Gesamt-Km: 8.701km / -Zeit: 605:11h / -Höhenmeter: 79.039m

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Let´s go for Olympics!

Ladies and Gentlemen, I´m sorry that you have to wait so patiently for the news about our experiences here in India… soon, I promise!

But there´s the news of the month: Our brother Philipp after winning Silver in the Laser Worlds shortly also won Silver in the European Championships in Denmark. http://www.philipp-buhl.de/

This means he already complied his part of our private deal: He´s in! He is the one who will sail for Germany at “Rio 2016”! So from now it´s up to me if we really will meet in Rio… all in!

And for you: Apply for holidays, book your flight and let´s go for the Olympics – Holario!

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Olympia gebongt!

Ich unterbreche die Serie der indischen Reiseberichte für die Meldung des Monats – eigentlich des vergangenen Monats, denn es hat eine ganze Weile gedauert, bis die Nachricht von Dänemark nach Deutschland, von Deutschland nach Indien, von Indien auf meine Webseite und von dort vielleicht in die ganze Welt gereist ist: Unser „Kleiner“ ist nicht nur frisch gebackener Vize-Weltmeister sondern er hat sich anschließend in Dänemark auch gleich noch den Titel des Vize-Europameisters im Lasersegeln erkämpft – was für eine Bombensaison! http://www.philipp-buhl.de/

Und wer jetzt von euch schon ein bisschen zu den Beweggründen dieser, meiner Reise nachgelesen hat, wird sicher wissen, dass das Reiseziel Rio de Janeiro kein willkürliches gewähltes ist: Es ist unser gemeinsamer Treffpunkt! Und mit diesen beiden Granaten-Erfolgen hat sich Philipp bereits vorzeitig die Olympiateilnahme gesichert: Er wird für Deutschland segeln bei „Rio 2016“!

Das heißt für euch: Urlaub einreichen, Flug buchen, live mitfiebern. Auf zu Olympia – Holario!

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